Kleinste Kleinigkeitensammlung
Gestern. Ich. Im Baumarkt. Da stand eine komische Frau. Ich lief an ihr vorbei. Dann hörte ich ein lautes „Ey, du da!“ Langsam drehte ich mich um, da stand sie und winkte mir mit einem Zaunpfahl. Seither laufe ich völlig verwirrt durch die Gegend. Was wollte Sie mir sagen? Ich finde es nicht heraus. Mir scheint als hätte ich ein Brett vor dem Kopf.
Ein…………………………….Ak
Ihr Leben könnte man in einem Akt darstellen. Wenn sie nur wollte. Mut hätte. Es zusammen zu fassen. Und das wiederkehrende Moment zu durchschauen. Dann wäre es alles so einfach. Und die Kriterien eines Einakters erfüllt. Nur will sie nicht. Möchte jede Episode ihres Lebens. In einem neuen Akt. Darstellen. Und so sieht es so. Viel aus. Unübersichtlich. Doch darin badet sie sich. In ihren. Episoden. Ein Akt. Wird zu Mehraktern. Mehr nicht. Weniger auch nicht. Ein abendfüllendes Programm. Sie übersättigt ihre Zuschauer. Lässt sie ermüden. Reizüberfluten. Weil man nicht weiß. Wo es losgeht. Wo es aufhört. Und so spielt sie ihre Akte. Nacheinander. Schickt die Zuschauer in die Pause. Lässt sie warten. Auf das Ende. Das keins sein wird. Denn es ist zu viel. Und das weiß sie. Kürzen ist des Dramaturgen liebste Tätigkeit. Auf eine Thematik. Einen Akt. Sie könnte es. Wenn sie wollte.
Sie will aber nicht. Und so spielt sie noch heute. Ausweglos. Ihre Akte.
…Tag aus…Tag ein…