Einfach anders…


Stillstand

Veröffentlicht in Vom Anfang zum Ende und (nicht) wieder zurück, aus dem Leben (gerissen) von ts386 am April 21, 2009

Als ihm die Luft ausging und sein Atem dem Jaulen eines Hundes glich, warf er die Ruder von Bord, sank in sich zusammen und weinte.
Er war sich sicher gewesen, dass all seine Mühen vergeblich waren und ihm fortan jegliche Kräfte fehlen würden, um sich dem Kampfe noch einmal hinzugeben.
Das Wasser um ihn herum rauschte heftig, in Schwallen brach es am Ufer.
Er vergoss ein Tränenmeer, doch aus der Ferne konnten keine Laute vernommen werden, sie verschwammen im Rausche der See.
„Dem Ende doch so nahe“, dachte er, als er immer noch resigniert und in sich zusammengesackt im Boote saß, die Augen verschlossen, Körper und Arme in sich verschränkt, mit sich vereint. Jetzt, wo er aufgegeben hatte, konnte es einen schnellen Weg aus dieser Welt geben. Er versuchte mit besonderer Schwermut ein letztes Lüftlein in sich aufzunehmen, bevor er zu sinken gedachte.

Als er wenig später mit großer Angstrengung die Augen öffnete, fand er sich voll Schrecken am Strande im Boote sitzend wieder, neben ihm ein paar wenige Hölzer, die einst Teil eines Ruders gewesen sein mussten.

„Brech ich denn niemals mehr zu neuen Ufern auf?“, fragte er sich, bevor er die Augen erneut schloss…

Eine Antwort zu 'Stillstand'

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  1. ts386 sagte,

    Brech, brach… Manchmal könnte man brechen, wenn man immer noch Fehler entdeckt, obwohl der Text mehrere Male gelesen wurde.
    Sorry an die Liebhaber der deutschen Sprache. Ich zerstöre Sie systematisch…


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