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So, neue Woche. Neue Aufgaben. Neue Wege. Neue Ideen. Neue Depressionen.
Guten Morgen an die vielen im Körper sich befindenden Hormone und Neurotransmitter und sonstige Kleinstmoleküle, die es schaffen, mir jeden Tag wieder neue Stimmungen zu bringen. Danke. Und weiter so bitte.
Tja, der Tag fing hervorragend an. Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit. Und bei der Ärztin hieß es dann: Bist du dir wirklich sicher, dass du nix getrunken hast? Wirklich…??? Ich antwortete mehrmals deutlich mit Ja. Aber sie fragte noch insgesamt 20 mal…
Sie glaubte es mir. So ist das eben, wenn man mit ner Alkoholikerin zum Arzt geht und die eine Fahne hat, als bestände die Arktis ganz allein aus Hefe, Hopfen, Malz und sonstigen gärfähigen Produkten.
Hast du wirklich nichts getrunken? Zum letzten Mal verneinte ich. Bei einem dezenten Blick nach links dann der Schock. Die Blicke trafen sich in der Mitte. Wie ein leuchtender Strahl erkannte sie die Situation und befahl, mir nun schnell Blutdruck zu messen. Wenig Blut wohl da, mehr Kaffee, aber trotzdem nen hohen Puls.
Ausnahmesituation. Alles auf Anfang. Nach der Alkoholfrage dann die Smartiesfrage, meine tägliche Ration und den Umgang mit diesen bunten, nicht ganz runden Gebilden. Alles okay, etwas daneben, viele Kopfschmerztabletten.
Peng, viel Ärger. Plötzlich böse Blicke, Worte und eine nicht mehr auszuhaltende Situation. Saß dieses alkoholisierte Etwas wirklich neben mir und fragte sie ernsthaft die Ärztin, ob ich wieder bei ihr einziehen sollte um besser unter Kontrolle zu stehen?
Nein, ich schloss die Augen und zähllte bis 10… Aber nein, es war wohl wahr. Alles auf Anfang. Zurück bitte spulen… Zurück habe ich gesagt.
Es ging nicht. Ich musste da jetzt durch. Hoher Puls, schlechte Blutdruckwerte und sonstige Unanehmlichkeiten in Form einer sehr dezent riechenden Persönlichkeit zu meiner linken, die sich dann aber doch Richtung Tür bewegte und ich die letzten Worte der Ärztin einfangen konnte.:
….(Name wird hier aufgrund von irrelevanten Infos nicht genannt), warum hast du sie mitgebracht? Sie macht dich fertig… Du brauchst einen Neuanfang.”
Genau. Alles auf Anfang…
Wo kann ich anfangen? Ich hätte gern eine neue Mutter, einen…. Vergessen wir es…
Wo hört der Alptraum denn nun endlich auf??? Ahhh. Hilfe.
Und tschüss. Mal sehen, was heute noch so kommt.
Auf wiedersehen.
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