Ts386’s Weblog


Ausgang

Wenn ich hier beschreiben müsste, was ich da so erlebe, so würde ich die nächsten Nächte mit dem Kopf auf der Tastatur schlafen und die Pickel auf meiner Stirn würden wirre Buchstabenkombinationen niederschreiben. Ich bin also nach 3 Wochen das erste Mal wieder in meiner “Heimat”. BE nennt sich das dort in der Anstalt. Platt ausgedrückt: Ausgang. Und schon zurück zu alten Mustern: Internet, Alkohol und so. Ich kann es einfach nicht lassen. Sortieren kann ich das alles nicht mehr, ich wüsste nicht, an welcher Stelle ich beginne müsste, wo ich denn hin wollen würde und welche Aspekte von großer Relevanz wären, dass sie in diesem zuletzt vernachlässigten Portal ein Wort verdienten. Ich belasse es also dabei und sage kurz um, dass die letzten Wochen unendlich anstrengend, neu und zugleich schmerzlich waren.

Würde ich meine Gefühlslage in Worte fassen können, so wäre ich in der Klinik niemals gelandet. Wüsste ich, wo ich zu beginnen habe, könnte ich mir einige Dinge sparen. Und wüssten die menschen in der Klinik nun endlich,was mein Problem ist, könnte die ganze Therapie nun endlich anfangen. Stattdessen wird munter gekramt und entdeckt, ausprobiert und gecheckt, auch wenn sich der Verdacht auf ein mir in letzter Zeit sehr vertrautes Krankheitsbild verhärtet. Juhu, ich freue mich… Danke…

Ich werde meinen Ausgang nunmal nutzen, mich von mir, meinen Gedanken und meinen problemen lösen und alte Muster aufsprengen und deshalb hier nun auf weiteres verzichten. Ich werde mal nichts tun.

Aber das hier musste ich ja mal loswerden. es kann weiter so gehen…  



Schriftlich . . . amtlich . . . sicher . . .
Mai 30, 2008, 10:19 Uhr vormittags
Gespeichert unter: Kopflastiges, depression, erwartungen, gedanken, leben, psycho

Starrend, erkaltet und traurig starrt er auf das bunte Zettelchen. Dort steht sein Name, seine Anschrift, seine persönlichen Angaben und eben diese Diagnose. Es ist eine Einweisung. Wie gelähmt und völlig abwesend blickt er auf die einzelnen Worte. Er wusste es bereits. Alles was auf diesem Wisch stand, wusste er bereits. Er kennt seine Krankheit, seine Probleme und seine Einschränkungen in und auswendig. Trotzdem steht er versteinert dort, liest sich die Worte immer und immer wieder durch und erkennt plötzlich: qEs ist soweit. Jetzt geht es los. Mit diesem symbolischen Startzeichen gehe ich in die Klinik und werde anfangen müssen, mein Leben zu verändern.”

er hat es schriftlich. Alles ist nun amtlich und sicher. Die Klinik kommt.

Nur noch 3 Tage. Dann geht es los.

Seine Blicke schweifen ab und tauchen ein in eine andere Welt. Welche? Er weiß es nicht.



Danke… Und zum Schluss…

Mal was aus der Uni. Zum vorerst letzten Mal sitze ich nun hier und darf das www. nutzen. Ab nächste Woche macht die Beurlaubung nun endlich Sinn. Es bedrückt mich… Besorgt mich… Macht mir Angst. Tschüss Essen.

Danke für die Wochen… Ohne Arbeit, viel Kaffee, viel Salat, viele Käse- und Frischkäsebrötchen.

Dake an das I-net, die Bib, die Gebäude, der schöne Campus, der Klogeruch…

Danke für die Menschen um mich herum, die Zeit zum Nichtstun hatten und mit mir gammeln konnten, aus welchen Gründen auch immer(ne, Inger…)

Danke an alle Geldgeber, die mir das Leben rund um Kaffee, Bier, Salat, Nudeln(wat gibbet denn hier für Nudeln) finanziert haben. Danke an alle endlosen Nervenstänge im Gehirn anderer Menschen, deren Aufgabe es war, mir zuzuhören, mich aufzubauen… Indirekt Therapeuten wurden.

Danke an die Menschen, die mich ertrugen, obwohl es nicht deren Aufgabe war. Sie fuhren endlose Strecken sinnlos durch Essen, Baldeneysee, Villa Hügel, Halde, Campus…

Danke für die Theaterbesuche… Menschen sind mit mirntatsächlich ins Theater gegangen…

Inger, danke für deine Standfestigkeit der Nerven, deine Standfestigkeit bei Koffein, Kokain, Drogen aller Art und vor allem beim Bier… Wo ist meine Jacke? Wo ist mein Schlüssel? Wo ist mein Portemonaie, wo ist mein Handy? Ein Traum…. Gib mir mehr davon… Bitte. Also, gestern da war…. Nein Inger, jetzt rede ich, okay…. 2 Stunden später… Du wirst es vermissen, glaub mir :-) Aus dem Leben eines Wahnsinnigen… Wann veröffentlichst du dein Buch über die Phase… Gut, dass du noch kein Examen gemacht hast :-) Sonst… Na ja-…

Danke an die Brücke, das KKC, die Kneipen… Das saubere Auto, den MP3-Player.

Danke an Kettcar, MIA., usw.

Danke an das Laptop, die Kopierer, die Welt rund um den Unterricht.

Jan, ja, was soll man sagen: Danke… Mehr weißt du und so weiter und der ganze Rest… Hier halt nicht… Weil es alles nicht mehr zu beschreiben ist.

Danke an die Mensafrauen, die Putzfrauen, die Dozenten, die mich nicht sahen…

Danke an die deutsche Bahn, die mich sicher, immer verspätet und mit viel Engagement zur Uni brachte… Danke…

Danke an Ellen, sie wird mir fehlen. Ich werde sie nicht mehr sehen. Alles Gute für die wohlverdiente
Rentenzeit…

Zu guter letzt: Danke an mich, ich habe es bis heute ausgehalten.

Hier bín ich nun raus…

Auf Wiedersehen…

Alles kommt wieder…. Ich hoffe es… Noch vieles mehr….



Nur noch…

Es sind nur noch 4 Nächte. Seit Monaten warte ich auf diesen Tag. Jetzt begegne ich ihm mit Angst. Ein unbeschreiblich beklemmendes Gefühl in Beine, Brust und im Kopf. Was soll passieren? Was muss passieren? Wie verändert es meine Zukunft? Wie verändert die Klinik mich? Wo sind meine Stärken, meine Schwächen. WER BIN ICH?

Plötzlich sind sie wieder da, diese vielen Fragen. Diese vielen Ängste. Zukunft, Gegenwart, Vergangenheit prallen aufeinander, verhaken sich, die Übergänge verschwimmen. Sie lassen sich nicht trennen. Auch nicht gewaltsam. Ich bin diesem Gefühl ausgesetzt.

Ich werde Menschen vermissen, Menschen, die mich in den letzten Monaten begleitet haben. Sie in mir die letzten Kräfte mobilisiert haben und manchmal einfach da waren. Ich werde sie elendig vermissen und habe Angst davor. Was wird aus ihnen? Was wird sich ihnen gegenüber verändern?

Ich werde auch Menschen vermissen, mit denen ich in den letzten Monaten weniger Kontakt hatte, aus wel hen Gründen auch immer. Möchte die Ursachen finden, ihre Bedeutung für mich klären. Es soll mit die Chance gegeben werden.

Die Zeit läuft mir fort. Ich fühle mich voller Fragen, bin trotzdem leer. Verlasse meine Traumwelt nach Monaten und reise nun zurück in die Wirklichkeit. Hoffentlich in eine neue und Zukunftsfreudige….

Nur noch 4 Tage. Angst…

 



Vom Traum zur Wirklichkeit

Er liegt zusammengekauert in seinem Bett und betrachtet dabei die Bilder an der Wand. Seit vielen Monaten will er sie abhängen. Manchmal muss man altes gegen neues tauschen. Noch immer starren zwei viel zu dick geratende Tauben in die Linse der dicken Fotografin, deren Unterarme noch im Bildrand zu erkennen sind.

Aufstehen möchte er nicht, schlafen kann er nicht, bewegen darf er sich nicht, ohne dass die rechte Hüftseite schmerzt. Eigentlich hat er in seinen jungen Jahren noch nicht zu klagen über solche Probleme. Er tut es trotzdem.

Mit seinen fast greisenhaften Problemen lebt er Tag und Nacht. Er freut sich auf die Veränderung.

In seinen Träumen begegnet er seinen Zukunftsträumen. Selbstbewusst, gradlinig, mehrdimensional, sorgenbefreiter. Ihm würden viele Dinge einfallen. Seine Träume sind schön, das Leben scheint unbeschwert seien zu können.

 

“Guten Tag, wir wollen ihnen mitteilen.” Sein Herz pocht. Einzelne Herzfrequenzen in den Ohrläppchen, in den Knien und unter den Armen sind zu spüren.

“Ja?”

“Wir haben etwas erreicht. Hr. Krause, es geht nächste Woche los.”

Nächste Woche. Seine Reise beginnt nun also. Hoffentlich werden Teile seiner Träume Wahrheit.

Nun steht er dort. Gelähmt. Er kann seine Gefühle nicht ordnen. Freude, Angst, Hoffnung, Unsicherheit? Was fühlte er? Gern würde er in Träumen verschwinden. Dort gäbe es Antworten auf seine Fragen.

Die Fragen bleiben, die Gewissheit, sich mit diesen Fragen in der Realität aber auseinandersetzen zu können, zu müssen und zu wollen, bleibt.

Gewissheit. Dies wollte er.

Mit Musik im Ohr verschwindet er in Tagträume und malt seine Zukunft. Wie auch immer sie aussehen mag. Sie scheint nicht beschreibbar zu sein.

Alles auf Anfang. Er hatte es sich so gewünscht. Jetzt tritt es ein. Gute Reise.



Graceland bitte! ! !

Jung oder tot… Das ist Graceland, Baby…

Wasserrutsche, Luftballons, bunte Bälle, bemalte Gesichter, eine Trommel, ein Elefant, eine Biene, eine Hummel, ein Spielparadies.

KEINE PROBLEME. Ein Leben ohne Verantwortung… Ich will nach Graceland. Sofort.

Dort kann ich alles ablegen. Nie wieder will ich aus dem Kinderparadies abgeholt werden. Keine IKEA-Mitarbeiterin soll mich ausrufen, ich bleib dort. Auch in der Nacht.

Wenn ich kein Bock mehr habe sterbe ich… Nie muss ich Verantwortung übernehmen… Kann alles entscheiden.

 

 

Alles dreht sich natürlich weiter. Zu schnell. Mein Leben … Kein Innen, kein Außen. Keine Realität, keine Wirklichkeit…

Danke Kettcar. Ihr zeigt mir, dass es schön seien kann, in die Scheinwelt abzutauchen.

Mit guter Musik.

Guten Morgen. Die letzten Tage waren zu viel… Ich werde berichten. Wenn ich es im Kopf sortiert habe und mich dazu in der Lage fühle… Wirklich. Ich stelle einen Anspruch auf Vollständigkeit.

Wenn ich könnte…. Ich würde alles sofort von vorn anfangen… Wirklich, meine Freunde…

Auf Wiederhören, sehen, Wiederlesen.

Graceland… Wo sind die Bälle…????

 

 



Ich war heute…

Ich war heute ein Wal, ein Delfin, ein Affe, eine Ölsardine, ein Mistkäfer, eine Brieftaube, ein Boxsack…

Ich war heute traurig, frustriert, weinerlich, unzufrieden, schlapp, müde, ängstlich, bedrückt, benommen, gereizt, aggressiv, unmenschlich, lustig, sarkastisch, zynisch, herzlich, ehrlich.

Ich war heute zu Hause, im Wald, bei meiner Oma, auf der Parkbank, an einer Straße, an einer Laterne, im Garten, auf dem Balkon, im Park, im Bett, im Wohnzimmer, in der Küche, im Hausflur, im Auto, auf einem Parkplatz.

Ich war heute allein, zu zweit, zu zweit, allein, zu zweit und nun wieder allein.

Ich war heute fertig.

Ich kann nicht mehr…



alt, verbraucht, ausgebrannt, nutzlos, frustiert, aggressiv, schlaflos - depressiv:Der Tod eines Handlungsreisenden

Er ist dick, sehr dick. Er ist alt. Ziemlich alt. Und er ist vor allem eins: erfolglos und somit sind die Türen offen für eine hervorragende Depression, die mit nichts schlimmeren endet als dem eigenen Tod. Versagen auf gesamter Linie. Die erfolgreichen Zeiten scheinen vorbei zu sein.

Aber bekanntlich weiß man, dass Depressionen nicht allein nur bei Menschen entstehen, deren Leben völlig aus den Fugen gerät und Erfolg gegen Misserfolg getauscht wird. Es kann auch Individuen treffen, die ein wohlhabendes, zufriedenes, eigenständiges und nicht selten erfolgreiches Leben führen. Und man muss nicht alt sein um aggressiv, nutzlos, ausgebrannt, verbraucht und schlussendlich depressiv zu sein.

Das Stück sprudelte von guten Ideen,stellte das triste Leben eines Menschen dar, der sein Leben und dessen Inhalte zunehmend quälend erlebt. Ein furchtbar depressives Stück könnte man meinen.

Für mich nicht: Es zeigt, dass sich das frühe Arbeiten an seinen eigenen Symptomen, seiner Krankheit lohnt, damit ich eine solche Phase wie der Protagonist des Stückes nie erleben muss.

Es gibt mir Kämpfergeist und Kraft. Danke….

Wären da nicht die schlaflosen, kraftzehrenden und furchtbar dunklen Nächte…

Ich hoffe, dass das einmal alles aufhört. Bald.

(Eine tolle Inszenierung übrigens…, es hat sich gelohnt.)

 



Altes in neuer Form - und deren neuartiger Wirkung

Ja, es hat sich tatsächlich etwas verändert. Man könnte nicht sagen “grundlegend”, aber zumindest etwas.

Ein nunmehr ovales Gebilde hangelt sich seit dem heutigen Tage langsam aber sicher von oben nach unten. Na ja, so ganz ja nicht. Es ist etwas anders. Anatomisch anders.

 Reingeworfen in die Öffnung Mund, unzerkaut, eine große Ladung Wasser wird hinterher gespült. Wie in einer Wasserrutsche, in diesem Fall whirlpoolähnlich, da es es mit Kohlensäure versehen wurde, von mit liebevoll Blubberwasser genannt, hangelt sich das ovale Teil in rasantem Tempo die Speiseröhre hinunter, nicht ohne vorher kurz und dezent an der Luftröhre vorbeizuschlindern, was einen unermesslichen Hustenreiz auslöst.

Der Geschwindigkeitsmesser war zum gegenwärtigen Zeitpunkt leider ausgeschaltet, defekt oder noch im Halbschlaf.

Angekommen im Vorraum, bei mir nicht selten auch Stauraum für Produkte, die der Magen nicht fassen kann, darf oder möchte, löst sich das Gebilde blitzschnell auf und resorbiert sorgfältig durch die Magenschleimhautwände. 

Was jetzt aber fraglich ist ist, warum das Gebilde im Kopf wirken soll, den Magen aber viel eher erreicht. Es schien sich nicht anders einrichten zu lassen. Auch die bunten Smartieskügelchen der Vergangenheit schienen keinen anderen Weg durch den Körper gefunden zu haben.

Wie mit dem Lastenaufzug und vielerlei Antriebsenergie durch das wichtigste Organ des Körpers, das Herz, gelangen die nunmehr eher pulvrig aufgelösten Kleinstpartikelteilchen im Gehirn.

“In wenigen Centimetern haben Sie ihr Ziel erreicht.” Vielen Dank. Bekanntlich nehmen solche Präparate ja nicht den kürzesten Weg, jedoch aber den Schnellsten.

Angekommen scheint alles zunächst gleich. Es scheint aber nur so zu sein. Statt Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche und Sprachstörungen treten nunmehr Übelkeit, Unruhe, Anspannung und Schlaflosigkeit aus.

Man könnte sagen: 4:4 unendschieden. Ab in die Verlängerung.

Mal sehen was die Tage so bringen. Der Ball bleibt rund. Nein, nun jetzt oval.

Auf neue Wege, neue Wirkungsweisen, neue Krisen und neue ….

Ja, auf in die Verlängerung. Hoffentlich kommen die Veränderungen nun endlich.

 



Eine Nacht - Keine Übergänge

Eine Nacht - Keine Übergänge

Tag und Nacht, Nacht und Tag. Keine Übergänge…

Traum und Wirklichkeit, Wirklichkeit und Traum. Keine Übergänge…

 

warm und kalt, kalt und warm. Keine Übergänge…

Grade und schief, schief und grade. Keine Übergänge…

Oben und unten, unten und oben. Keine Übergänge…

Links und rechts, rechts und links. Keine Übergänge…

Laut und leise, leise und laut. Keine Übergänge…

Angst und innere Ruhe, innere Ruhe und Angst. Keine Übergänge…

Sehnsucht und Beklemmung. Beklemmung und Sehnsucht. Keine Übergänge…

Nah und fern, fern und nah. Keine Übergänge…

Freude und Leid, Leid und Freude. Keine Übergänge…

Schwarz und weiß, weiß und Schwarz. Keine Übergänge…

Bewegung und Stillstand, Stillstand und Bewegung. Keine Übergänge…

Einsamkeit und Geborgenheit, Geborgenheit und Einsamkeit. Keine Übergänge…

Hass und Liebe, Liebe und Hass. Keine Übergänge…

Helligkeit und Dunkelheit, Dunkelheit und Helligkeit. Keine Übergänge…

Schlafen und wach sein, wach sein und schlafen. Keine Übergänge…

Wohnzimmer und Schlafzimmer, Schlafzimme rund Wohnzimmer. Keine Übergänge…

Lang und kurz, kurz und lang. Keine Übergänge…

Schnell und langsam, langsam und schnell. Keine Übergänge…

Nackt und bekleidet, bekleidet und nackt. Keine Übergänge…

Klar und undeutlich, undeutlich und klar. Keine Übergänge…

Scharf und unscharf, unscharf und scharf. Keine Übergänge…

Mensch und Tier, Tier und Mensch. Keine Übergänge…

Es und Über-Ich, Über-Ich und Es. Keine Übergänge…

Fremd und bekannt, bekannt und fremd. Keine Übergänge…

Gut und böse, böse und gut. Keine Übergänge…

 

Traum und Wirklichkeit, Wirklichkeit und Traum. Keine Übergänge…

Tag und Nacht, Nacht und Tag. Keine Übergänge…