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Wenn ich hier beschreiben müsste, was ich da so erlebe, so würde ich die nächsten Nächte mit dem Kopf auf der Tastatur schlafen und die Pickel auf meiner Stirn würden wirre Buchstabenkombinationen niederschreiben. Ich bin also nach 3 Wochen das erste Mal wieder in meiner “Heimat”. BE nennt sich das dort in der Anstalt. Platt ausgedrückt: Ausgang. Und schon zurück zu alten Mustern: Internet, Alkohol und so. Ich kann es einfach nicht lassen. Sortieren kann ich das alles nicht mehr, ich wüsste nicht, an welcher Stelle ich beginne müsste, wo ich denn hin wollen würde und welche Aspekte von großer Relevanz wären, dass sie in diesem zuletzt vernachlässigten Portal ein Wort verdienten. Ich belasse es also dabei und sage kurz um, dass die letzten Wochen unendlich anstrengend, neu und zugleich schmerzlich waren.
Würde ich meine Gefühlslage in Worte fassen können, so wäre ich in der Klinik niemals gelandet. Wüsste ich, wo ich zu beginnen habe, könnte ich mir einige Dinge sparen. Und wüssten die menschen in der Klinik nun endlich,was mein Problem ist, könnte die ganze Therapie nun endlich anfangen. Stattdessen wird munter gekramt und entdeckt, ausprobiert und gecheckt, auch wenn sich der Verdacht auf ein mir in letzter Zeit sehr vertrautes Krankheitsbild verhärtet. Juhu, ich freue mich… Danke…
Ich werde meinen Ausgang nunmal nutzen, mich von mir, meinen Gedanken und meinen problemen lösen und alte Muster aufsprengen und deshalb hier nun auf weiteres verzichten. Ich werde mal nichts tun.
Aber das hier musste ich ja mal loswerden. es kann weiter so gehen…